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24. JUNI

 

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Von Füchsen und Fallen

Irgendwer stülpt den ganzen Campingplatz auf den Kopf - ganz offensichtlich auf der Suche nach Futter. Diesmal sind die Kobolde dafür allerdings nicht verantwortlich. Im Gegenteil: auch ihre eigene Futterhöhle wird ausgeraubt. Mit ihrer feinen Nase sind unsere Kobolde dem Täter allerdings schnell auf der Spur. Es ist ein Fuchs, besser gesagt eine Fuchsmama, die ihre beiden Jungen ernähren muss. Schnell tritt an die Stelle von Neunauges, Feuerkopfs und Siebenpunkts Wut über den Diebstahl der Vorräte ihr mildtätiges Herz. Den kleinen Füchschen wünschen sie nur Gutes! Doch Gutes hat einer ganz gewiss nicht im Sinn: ein Jäger, der einen scharfen Hund mit sich führt und der im Namen der Frau Bürgermeisterin Fischhaut den Wald von allen denen befreien soll, die den Campingplatz wie eine Müllkippe aussehen lassen. So ein Mann muss auf Dauer nicht nur den Füchsen und den Kobolden gefährlich werden, sondern auch Mia, die auf der Suche nach Neunauge durch den Wald irrt und schnurstracks auf Fallen zuläuft, die der Jäger an allen Ecken und Enden ausgelegt hat.

Wellie und seine Tochter Mia bewohnen den schon ziemlich heruntergekommenen Campingplatz mitten im Wald und schaffen dabei Platz für eine Fülle unterschiedlichster Gäste: Das bringt jedoch unsere drei eichkätzchengroßen Kobolde ordentlich in Verlegenheit. Denn ab sofort bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich besonders jener Zweibeiner mit Witz, List und Nachdruck zu erwehren, die sich als fiese Störenfriede erweisen.