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17. APRIL

 

13 00

Spinat und schwarze Schuhcreme

Jetzt ist es richtig Frühling in Bullerbü. Die Jungen spielen am Bach und die Mädchen pflücken Blumen. Pontus ist so groß geworden, dass Lisa ihm beibringen muss, wie man aus einem Napf trinkt und nicht mehr aus der Nuckelflasche. Zu Pfingsten fahren alle Erwachsenen zum Pfarrer nach Storbü. Inga und Lisa sollen auf Kerstin aufpassen, denn Britta liegt mit Schnupfen im Bett. Eigentlich wollen Inga und Lisa Kindergärtnerinnen werden, aber dass es so schwer ist, hätten sie nicht gedacht. Erst will Kerstin nicht essen, der Spinat landet in Ingas Auge, dann will sie nicht schlafen und schreit wie am Spieß. Und zum Schluss bemalt sie noch die ganze Küche mit schwarzer Schuhcreme. Mit Pontus hat es Lisa leicht. Ole hatte behauptet, einen Hund zu haben sei viel besser, den könne man überall mitnehmen. Das hätte er lieber nicht tun sollen, denn nun beweist ihm Lisa das Gegenteil. Pontus geht mit in die Schule. Es wird ein lustiger Unterricht, denn in der Biologiestunde lernen die Kinder alles über Lämmchen.

Bullerbü ist ein kleines schwedisches Dorf, in dem sieben Kinder leben, von deren Streichen und Abenteuern Astrid Lindgren erzählt. Eigentlich sind es nur 6 ½ Kinder, denn die vierjährige Kerstin ist noch zu klein, um an den Spielen der Älteren richtig teilzunehmen. Für Lasse, Bosse und Ole - die Vertreter der männlichen Seite - und ihre drei Freundinnen Lisa, Britta und Inga haben gerade die Sommerferien begonnen: keine Hausaufgaben und viel freie Zeit.